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09.11.22

Bekannte haben eine Löffelliste - Dinge, die sie tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. ´Fand das adrett. Erzähls dem Freund. Der versteht den Sinn nicht und sagt, er tut IMMER vorrangig Dinge, die er tun WILL, und das NUR vor Abgabe des Löffels. Jetzt weiß ich auch nich mehr-

31.08..22

Und wieder ein Zurück in den Alltag. Geht. Ich hätte mehr Pause vertragen, die Nerven sind stellenweise noch immer etwas dünn. Aber es geht, und ein bisschen gelang es, mich in der Pause neu zu sortieren. Jetzt hat die Beziehungskiste besser Platz, und das Laptop mit dem Schreiben stößt sich nicht mehr so daran. Ich war eine ganze Weile gefühlt abgetaucht, habe mich von öffentlichen Themen, die ja meist krisenbeladen sind, abgewendet. Ich glaube, jetzt kann ich wieder. Und der Mutter/Oma geht es stabil zufriedenstellend. Sie kann wieder lachen, was heißt, schätze ich, sie kann ihr Dasein annehmen, mitsamt der Demenz. Sie lacht so gerne. Und das, meine ich, ist ein guter Vorsatz - öfter mal die Mutter zum Lachen bringen.

Alte Zeitung zum Durchblättern stapeln sich. "Dass Land will sein Geld zurück" titelt der Schwabo. Es geht um Coronahilfen. Das Geld ist im Lockdown ausgegeben. jetzt arbeiten die Firmen wieder leidlich "normal". Wie soll man da jetzt zurückzahlen? Und wessen Geld eigentlich? Blöde Politik undoder blöde Schlagzeile.

22.06.22

Übel ist, nach dem Urlaub zurück in den Alltag finden müssen. Gut ist, zu merken - es geht. Es bleibt der Zweifel, muss der wirklich SOO aussehen? So durchgetaktet und verplant?

Ich halte mich an "In der Ruhe liegt die Kraft" und werde den Verdacht nicht los, ich streiche alles, was nicht notwendig ist, und das sind oft notwendige Dinge, wie sich mehr politisch und in Umweltfragen engagieren zum Beispiel.

Der Krieg kotzt mich an, und ich schiebe ihn konsequent zur Seite. "Abnutzungskrieg". Schon das Wort ist verheerend. Es klingt nach Materialschlacht. "Personenschäden sind leider nicht zu vermeiden." Es sagt alles - es ist nichts als ein Versagen der Politik zur Freude der Rüstungsindustrie und Finanzwelt. Jedes Volk/jede Bevölkerung eines Landes strebt nach Wohlergehen. Funkten nicht ständig äußere, andersgelagerte Interessen hinein, fänden sie früher oder später auch alle einen Weg.  Geheimdienste gehören aufgelöst. 

27.03.22

Wenn ein Ende plötzlich vor der Tür steht, ach was, einbricht. Seltsam. Stets gewusst und gefasst erwartet, und drum kein bisschen sanfter. Arg ist das. Plötzlich ist die Stimme anders, und die Stimmung, und alles fühlt sich verändert an. Ich könnte zufrieden sein, eigentlich. Es ist alles der normale Gang der Dinge, und der eigentlich gnädig. Trotzdem will ich alles besser und leichter, und fröhlicher, und die Uhr zurückdrehen und alles aufhübschen. Dann sag ich mir, wo Frieden sein will, soll er sein. Kein Grund zu grollen, nicht mit dem Ende und auch sonst mit nix. Ich stünde auch alleine damit. Da ist er wohl verkehrt.

08.01. 22

Ein Tweet. Eine Frau regt sich auf über die ihrer Meinung nach zu laschen Coronamaßnahmen und über ein Einknicken der Politik vor ein paar Tyrannen in der Bevölkerung, die blöd rummachen. Ich folge ihr schon eine Weile. Bisweilen hat sie schon sehr unterhaltsam über ihr Dasein als Mutter getwittert und über die rettungslosen Versuche, es immer alles recht und richtig und ohne Aufregungen hinzubekommen. Diesmal habe ich nun geantwortet, ich selbst sei geimpft und hätte ebenfalls kleine Kinder und alte Eltern, auf die es allesamt aufzupassen gelte und mir gingen die Maßnahmen trotzdem mitunter zu weit. Und "ich tyrannisiere niemanden". Es gäbe gute Gründe für Reste von Zurückhaltung im Verhängen von Maßnahmen. Damit das klargestellt ist - es sind nicht alle warnenden Stimmen vor noch mehr Einschränkungen Querulanten und Tunichtgute. Diese Omikronvariante rast durch, und die Politik kümmert sich um das Aufrechterhalten der Infrastruktur, wo zu viele in Quarantäne sind. So weit so gut. Aber die Verläufe sind überwiegend leicht und die Krankenhäuser füllen sich durchaus nicht. Man kann auch mal wieder runterkommen und Entspannung. Schreib ich mit smiley und "nix für ungut". Und sie "Schleich Dich, bitte. Danke." Und ich "Oh - okay." Finde ich voll krass. Ich schleiche mich, ich entfolge. Aber ich finds schräg. So eine absolute Verweigerung gegenüber anderen Haltungen, unabhängig davon, WIE die präsentiert werden. Auch das geht mir zu weit. Irgendwie hören grad einige den Schuß vor lauter Knallen nicht.

Sep. 21

gefundener Tweet: Frage: "Für was sind Männer nützlich?" Antwort: "Junge Männer sind nützlich für alte, reiche Männer. Dann muss man nicht selbst in den Krieg."

06.10.21

gefundener Tweet: Kann "starke Frauen" nicht mehr hören. Es braucht nicht mehr "starke Frauen", sondern eine Gesellschaft, die Frauen nicht ständig an den breaking point bringt.

13.08.21

Diskussion auf dem Zeltplatz: ´bezahlt´ man den heiligen Antonius VOR oder NACHDEM man ihn um Hilfe gebeten hat. Ich hatte nicht gewusst, dass er so ein Superstar unter den Heiligen ist. Er ist der Schutzheilige der verlorenen Gegenstände und hilft sie wiederzufinden. "VOR der Bitte!" sagt die ältere Frau aus der Dauercamperstrasse.. Ihre junge Nachbarin will sich jetzt beeilen - der Verlobungsring ist längst wiedergefunden, mit Antonius´Hilfe. Jetzt kommen Kerze und Spende. Dringend. 

10.08.21

Navis sind blöd. Sie zeigen nur einen kleinen Ausschnitt und geben keinen Überblick wie eine Karte, bei deren Studium man sich selbst orientiert, selbst weiß, in welche Richtung man muss. Kurz vor Ziel kann man zur Not auch mal fragen. Navis dagegen schicken einen ins Nirwana. Sie haben eigentlich keine Ahnung.

Männer können das nicht verstehen. Und man erspare es sich, sie auf ein etwaiges Verirren aufmerksam zu machen. Das Navi hat Recht und ist schuld und hat Recht und ist schuld. Sie glauben ihm noch, wenn sie eigentlich nur zuhören müssten, das Handy in der Hand und die Ortskundige vom Ziel in der Leitung. Der Blick löst sich nicht vom Navi und mann hört nur halb zu, und am Ende gehts genauso konfus weiter.  Man muss froh sein, wenn man ankommt. 

28.07.21 Statistik: 1. Annalena Baerbock bekommt, obwohl in Wählerumfragen nur wenig hinter Laschet und Scholz, drei Mal soviel Hasskommentare und Mails. 2. Und obwohl es innerhalb der CDU viele gibt, die lieber Söder als Kanzlerkandidaten hätten und man Laschet - zu Recht - einen mitunter ziemlich ungeschickten Wahlkampf nachsagt, wird da - anders als bezüglich Frau Baerbock - nicht diskutiert, ob man während eines Wahlkampfes den KandKdaten/die kandidatin austauscht, (bescheuerte Idee, ohnehin).  Doch, dieser ganze bis jetzt so unsägliche Wahlkampf, hat ein frauenfeindliches Problem  

24.07.21 Twitterdiskussion um einen TV-Auftritt von Klima - und Fff-Aktivistin  Luisa Neubeuer 

Er1: Ist es eigentlich nötig, dass wir von den Medien den ganzen Tag von einer nicht gewählten Ökoaktivistin genervt werden?

Sie: Ja. Sonst schnallen viele nie, dass wir was ändern müssen.

Er2:Damit mavcht man das Ganze unglaubwürdig.

Sie: Sich engagieren macht unglaubwürdig? Verstehe ich nicht.

Er2: Wenn immer und immer wieder das gleiche Mantra mit der gleichen Person wiederholt wird, hört man nicht mehr zu. Zudem ist die junge Frau nicht neutral, spricht für die Grünen, und ist zu jung, um Ältere zu überzeugen. Keine Lebenserfahrung. 

Sie: Die junge Frau ist Aktivistin, absichtlich nicht neutral und sie wiederholt drum ihr Mantra. Sie findet die Alten zu alt und in ihrer Lebenserfahrung zu ignorant, um über ihre Zukunft entscheiden zu können. Sie macht alles richtig! 

Er2:Viel Show. Bitte jemand mit Format!

Sie: Beispiel?

Ende der Diskussionr2:Vielleicht jemand, der sich wissenschaftlich damit beschäftigt hat?

Sie: Ein älterer Mann? Es gibt diese! LN beruft sich auf deren Erkenntnisse und reibt diese den Entscheidern unter die Nase. Das gilt es umzusetzen. Für eine junge Frau hat LN satt Format. Und dass sie nervt, ist ihr Job. 

Er1: Sie sorgt wie kein Zweiter dafür, dass man die Tätigkeitsbezeichnung "Aktivist" nur noch müde belächeln kann und Abstand nehmen muss. Ihre Fotos mit vermummten Antifanten und ihre Grünen-Mitgliedschaft disqualifizieren die Frau...

Sie: Es gibt keine Definition von "Aktivist*in, die vorschreibt, wie Fotos auszusehen haben oder ob eine Parteimitgliedschaft erlaubt ist. Sie mögen sie, LN, nicht, und das ist Ihr Recht. Und Sie mögen vielleicht noch nicht mal das Thema. Ok. Schade. Aber daran ist nicht LN schuld. 

Er2: Sie nervt durch ihre Arroganz. Da war die andere junge Frau, Anmerk: im TV-Interview, wesentlich angenehmer. leider bekam sie nicht so viel Redezeit.

Sie: Ich weiß. Junge Frauen, die noch weder Titel noch Orden haben erworben haben, sollten bescheiden und vorsichtig daherkommen. Bei den Kerlen ist das anders. Kurzens und Amthors und dergleichen werden gefeiert.

Er2: Sind Sie eine Grüne? Schade. Schönen Tag noch.

Ende der Diskussion

Und MIR stellt sich die Frage: es GIBT diese Wissenschaftler, die diesen Herren offenbar lieber wären. Offenbar hören sie diesen direkt aber nicht zu. Wenn man für ein Thema offen ist, braucht es keine Aktivist*innen. Diese herren wollen sich hofieren lassen, und das soll bitteschön adrett und schmackhaft zurechtgemacht sein."Die Andere war viel sympathischer." Es geht nicht darum, welche besser gefällt. Chauvis!

17.07.21 Das Hochwasser ist eine Katastrophe, die sprachlos macht. So viele Tote, von der Aussenwelt abgeschnittene Dörfer, Dörfer ohne Wasser und Strom, unpassierbare Verkehrswege, Krankenwägen, die nicht kommen können. Fortgeschwemmte und unterspülte Häuser, standen seit Jahrhunderten, jetzt ist der Boden darunter fort. Die Wucht dieser Katastrophe empfinde ich als unpassend; wir leben hier schließlich in den gemäßigten Breiten. Nichts ist mehr sicher.  

15.07.21 Habe jetzt den ganzen Abend schreckliche Bilder und schreckliche Szenarien im Fernsehen gesehen. Manche Landstriche in der Republik ertrinken. Niemand zweifelt, alle reden übers Klima. Eigentlich ist alles klar. Wetten, dass es am Ende, wenn es ans Entscheiden geht, wieder um Wirtschaft und Verlustängste geht und darum, dass das Richtige nichts kosten darf? Und hier ist Wahlkampf und es wird gestritten um Lebensläufe.

14.07.21, Ich finde dumm, immer gleich dumm zu finden, wenn jemand anders eine andere Meinung hat. Ich finde dumm dumm dumm zu finden. Dumm ist auch nur anders. Ich finde dumm anders dumm zu finden. Ach. Jetzt steig ich gar nicht mehr durch. Vor lauter dumm und anders Dummheit.

13.07.21  Rache ist süß. Wenn man gegen eine Bühnentüre rennt, darf man zurück schlagen. Ärgerlich nur, dass mir jetzt neben der Stirn auch die Hand weh tut.

Juni 2021  Beobachtungen in der Kur. Es gibt sie, die Erstverschlimmerung. Der Aufbruch in und die erste Zeit der Kur sind erstmal heftig. Danach gehts. Der Rest ist wie Rentnerstress, von der Massage zur Wassergymnastik, vom Walken zum Yoga, dazwischen an den gedeckten Tisch sitzen. Das Alkoholverbot stört etwas.

Enten schwimmen Kolonne, wie Perlen auf der Schnur, kilometerlang. Ein paar Ausreißer gibts immer.

2019 "Man muss nur wollen." Und dann finde ich beim Aufräumen Gummibälle, die so in leere Überraschungseier gesteckt sind, dass sie nie wieder rauskommen. Und ein Wirrwarr in den neuen Fadenvorhängen. Die gab´s zum Geburtstag, nachdem die Perlenfäden beim Chinesen so begeisterten. Ein Perlenvorhang war nicht zu bekommen, wohl aber besagte Fäden, die dafür in Pink und Lila. Die Dinger, unterstelle ich, sind so gemacht, dass sie sich eben NICHT verheddern. Es sei, denn, man will unbedingt und legt´s darauf an. So ist das. "Man muss nur wollen!" Sätze wie dieser, gesagt mit meiner eigenen Stimme, klingen mir im Ohr. Blöd. Und platt. Und so widersprüchlich in sich, dass mir schwindelig wird. Trotzdem - irgendwann mal gesagt. Sie nehmen sich´s echt zu Herzen.

 

Dienstag 15. Dezember 2020
Kategorie Fetzen
Autor Beate Kalmbach

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