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21.08., Samstag

Heimkommen nach einer schönen Reise, die gefühlt viel zu kurz war. Der Abschied von dort fiel schwer. Und dann ankommen daheim und es gut finden. Wenn zu Ende, dann so und hier!

11.08.,21. Mittwoch

Geburtstag, allerfeinstes Badewetter, das beste Geschenk überhaupt. Nach diesen langen Wochen ohne jedes Sommergefühl saugen wir das auf. Ich bekomme die Luftmatratze eine Weile für mich alleine und lasse mich von den Wellen schaukeln. Der Himmel über mir ist trahlend blau. DAS ist ein Leben, so schön kann es sein. 

Abends Feuer am Ufer, wir grillen Kartoffeln. Den Kindern gefällt und schmeckt es nicht, ich bleibe alleine zurück und sehe dem Sonnenuntergang zu. Der See hatte noch nie so viel Wasser, sagen sie hier, die Parkbänke stehen allesamt im Wasser. Es sind Bilder wie im Bilderbuch. 

Auf dem Heimweg habe ich viel zu schleppen. Die Kinder haben alles vergessen, auch ihr Angebot "wir helfen tragen". Am Ufer ist Feuer an Feuer und Party an Party. Ein paar junge Kerls fragen nach Wegezoll; ich bin den Abend über ziemlich oft an ihnen vorbei und zwischen ihren Rädern durchgekommen. ich erzähl ihnen was: "Jungs, ich hab mit meinen Kindern zum Geburtstag gegrillt. Denen hat es nicht gefallen. Sie haben mich zurückgelassen und alles, was sie dabeihatten. Das trage jetzt ich. Wenn IHR jetzt Zoll verlangen wollt, dann legt ihr euch an, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen." Großes Lachen und das beste Ständchen, das ich mir wünschen kann. Ein Becher Bier und ein Tischtennisspiel, bei dem man in Becher zielt und komischerweise der der Verlierer ist, der am besten trifft - da müssen dann die anderen trinken. 

Auf dem Rückweg - sind es Stare ? -  beim Formationsfliegen beobachtet. Das war ein schöner Geburtstag.

10.0821., Dienstag 

Klasse, wenn man morgens gleich ans Wasser kann. Und noch klasser, wenn das nach dem Frühstück grade nochmal geht.

Gut gestärkt machen wir einen Wasserausflug mit Schwimmnudel, Luftmatratze und Schnorchelbrillen. Unter Wasser ist die Welt so anders. Wir sehen einen anderen Strand und paddeln draufzu; wir müssen uns nicht schlecht anstrengen - schließlich erreichen wir eine Bucht mit Sandstrand, kleinen Muscheln, Kies und viel Treibholz. Der Bodensee hat viel Wasser. Bänke sind im Wasser, die ansonsten am Wegrand stehen. Schilf, Ufer und Wasser gehen ineinander über. Fischbabys schwimmen wischen den Füßen durch und überall drumrum hüpfen Frösche.

09.08.21, Montag

Ankommen nach der Fahrt in den Urlaub. Bregenz ist erstaunlich weit weg, lange jedenfalls. Das Rheindelta ist ein Paradies. Auspacken und Einräumen, ein erstes Bad, der erste Sonnenuntergang. Abends ein später Spaziergang. Im Yachthafen steigt eine Party, ich muss am Rande vorbei, ich will bis vor ans Ufer. Für mich wär´s die falsche Musik, Après-Ski-mäßiges Grölen. Mir gefällt der Trubel trotzdem. Es ist eine kleine Coronapause. Ans Ufer komme ich nicht, vorne sperrt eine Kette das Schilf ab, es geht nicht weiter. Aber vor dem Wohnwagen sitzen und die Sterne angucken ist auch schön.

29.07.21 Donnerstag

Ein Lob, wie man es nur selten hört. Wertgeschätzt zu sein fühlt sich klasse  an.

Der erste Ferientag, und der erste Ferienzauber am Wasserturm seit 2 Jahren. Bilderbuchwetter dazu. Der Name ist Programm - es steckt ein Zauber in diesem Fest. Alle strahlen vor Freude, dass es tatsächlich stattfindet. Karibische Musik, und schöne Frauen werden von geschickten Tänzern durch die Luft gewirbelt. Ich kann mich kaum sattsehen. Die Kinder rennen lachend durch die Menge. Ein Fest. Ein richtiges Fest. Ein Nachtspaziergang nach Hause. Corona macht dankbar.

18.07., Sonntag

Am Vorabend eine Bar besucht, in der ich seit über einem Jahr nicht mehr war.  Mit dem Wirt geredet, mit seiner Mitarbeiterin, mit ein paar Gästen. Der Lockdown hat getrennt, aber jetzt, wo er vorbei ist, bringt er auch näher. Die Freude ist groß auf allen Seiten. Davor hat man sich geschätzt, jetzt ist die Vertrautheit größer. Wir sind alle Überlebende. Wir haben es überstanden, und über das Wie und Wo kann man sich gut und persönlicher unterhalten als zuvor.

13.07. Dienstag 

Es gab viele schöne Momente die letzten Wochen. Am Strand von Sankt Peter-Ording. Die Radtour alleine an die Hamburger Hallig. Der Bootsausflug an die Hallig Südfall. Der Abendspaziergang mit den Kindern zur heiligen Quelle, die so heilig gar nicht aussah und modrig schmeckte. Der Kneipenbesuch mit der ältesten meiner Freundinnen. Gute Momente zuhauf. Allein, ich hatte nicht die Energie und Lust sie aufzuschreiben. Ich nannte es ´entschleunigt´. Mittlerweile frage ich mich, ob es nicht vielleicht ´faul´ ist. Ich will es im Auge behalten. Aber im Grunde habe ich nichts gegen ein bisschen Faulheit. 

30.05. Sonntag

Ein Ausflug, eine Nacht im Wohnwagen in üppiger Natur. Schlaflos geblieben, weil ich den Blick nicht vom Sternenhimmel über mir nehmen konnte. Gemerkt, wie das Lächeln im Gesicht gar nicht weichen will. Nichts ist perfekt, aber alles ist ganz prima. Stunden tiefen Glücks. Ich werde lange zehren davon.

26.05., Mittwoch 

Frühling. Immer schön.

Nicht, dass es keine guten Momente gegeben hätte. Gab es. Aber die vergangenen Woche waren ein großes Kuddelmuddel an Emotionen, und die guten Momenten wechselten sich mit den nicht so guten in einer Art und Weise ab, dass es mir unmöglich war, irgendetwas davon festzuhalten.

Ich habe die Zugtickets gekauft, mit denen wir in Mutter-Kind-Kur fahren. Das war ein guter Moment. Ich freu mich wie Bolle und fühle mich kurreif. Dabei habe ich keine Ahnung, was uns erwartet. Wir sind da gänzlich unerfahren.

Ich hatte innige Momente mit alten Freund*innen und gute mit neuen.

Die selbstgemachten Burger letzten Sonntag waren perfekt.

Wir waren baden im kalten Neckar. Es ist Mai, und uns ist nach Baden, und das Wetter kann uns mal - (manchmal).

Nach einem Streit wieder Frieden gefunden.

Ich bin geimpft. Fühlt sich gut an.

18.04., Sonntag

Einige Tage ohne ´gute Momente´? Bestimmt nicht. Es gab sie, ich weiß es wohl. Nur habe ich sie offenbar nicht wahrgenommen. Sie waren und entfalteten ihre heilsame Kraft, aber sie zogen vorüber und blieben im Geist unbemerkt. Als wäre da kein Platz gewesen für derartiges.

Dann dieser  eigentlich tristgraue Sonntagmorgen. Aufgewacht mit Vogelgezwitscher, wie es schöner nicht sein kann. Ein früher Morgenspaziergang in neuen Gefilden. Ich sehe einen Biber, vielleicht war´s auch eine Bisamratte, aber da sind Biberbissspuren ion der Nähe. Was immer es ist - ich freue mich sehr darüber.

Der Wald ist dunkel, und grün, undfeucht, weich und eine Wohltat.

Ach, eines noch - die Meldung vergangene Woche, dass die Isolation der geimpften Heimbewohner weniger streng sein soll - mehr Besuche, längere - immerhin. Das hat mich gefreut.

06. April

Nach dem missglückten Ostermontag ein Chilltag. Abends eine Stunde in der Küche, in den Sitzsäcken hängend, lesend, kuschelnd; ein weiteres Gespräch über die Streits des Vortages, und es ist ausgestanden.

04. April, Ostersonntag

Der Osterhase beglückte die KInder. Er hat es ziemlich gut getroffen dies Jahr.  Sogar mir hat er was gebracht - Schokolade und eine fast origamiesk zum Schiff gefaltete Karte, im Bug ein Spruch:

Ostern Ostern, Auferstehn, lind und leis die Lüfte wehn. Hell und froh die Glocken schallen. Osterglück den Menschen allen.

Okay. Das will ich mir zu Herzen nehmen.

Ich schiebe Corona weit weg. MIt Lockdown haben wir ja mittlerweile Übung. Jeder muss ihn so leben, wie er kann, ohne Schaden zu nehmen.

Die Wettervorhersage verheißt nicht viel Verlockendes für den Rest der Woche, aber heute passte das Wetter zum Festtag. Picknick in der Sonne, später Chillen im Hof. Ich habe Muse, ein Buch in die Hand zu nehmen. Das fühlt sich großartig an - die Kinder beschäftigen sich selbst, die Sonne steht bereits so hoch, dass sie es bis in unsere Hofparzelle schafft und ich habe ein Buch in der Hand. Das ist ein Leben!

01. April

Morgens einer Cousine per Sprachnachricht ein Geburtstagsständchen gesungen. Sie wird heute 60. Abends erfahren, dass sie sich sehr gefreut hat und ganz wunderbar in den Tag gestartet ist danach. Und dass sie erst am 24. April Geburtstag hat.

Ich meine, das geht als Aprilscherz durch. Wäre das auch abgehakt.

31. März

Den Hof aufgeräumt und eingeweiht.  Fenster geputzt. Ganz neue Sicht auf die Dächer gegenüber. Mit einer Freundin telefoniert.

29. März

Sonne im Gesicht, Wind in den Haaren und Vogelgezwitscher im Ohr. Vergessen ist der Morgen des Grauens im Nachhall der Zeitumstellung. (siehe "Scheußlichkeiten").

Am Mittag, in Erwartung einer Verschärfung des Lockdowns, diesmal heißt er ´Notbremse´, nochmal einkaufen gegangen. Ostern steht vor der Türe, und der Osterhase hat es immer gut gemeint mit den Kindern. Das soll auch dies Jahr so sein. Schöne Radtour und gute Käufe.

Abends ein Moment der Erfüllung. In diesem Lockdown passiert doch eigentlich recht viel und habe ich oft das Gefühl, das Leben purzelt regelmäßig übereinander. Immerhin, wir purzeln nicht alleine, sondern im Verbund, und so in der Gemeinschaft geht es eigentlich. Noch haben wir eine ganz ordentliche Bodenhaftung. Und der Funke, den es braucht, um auch wieder abzuheben, ist noch deutlich spürbar.

Die Brunnen in der Stadt laufen wieder. Ich liebe ihr Plätschern, wenn ich abends rausgehe und kaum mehr jemand unterwegs ist.

22. März

Der Moment, wenn die Kinder nach einer Woche bei Papa von der Schule heimkommen und Ranzen, Jacken und Schuhe in der Diele fallen und unverzüglich das Heim in Beschlag genommen wird.

20. März

Wochenende. Yeah. Ich habe das Gefühl, es wirklich zu brauchen - zwei Tage ´frei´. Es reicht.  Ich bin müde.

Ich habe mich so in meinem Lockdown eingeigelt, dass es mir kaum mehr etwas ausmacht, nicht raus zu können. Seit Monaten habe ich dies kleine Städtchen schon nicht mehr verlassen. Selbst eine Zugfahrt nach Stuttgart gälte gerade als Fernreise. Wenn ich jetzt so drandenke spüre ich allerdings doch ein Sehnen. Ich würde mich gerne mal wieder mit den Freundinnen treffen, mit der ganzen Bande, nicht nur einzeln, und auch nicht per zoom. MIt dem Irrsinn von Inzidenzwerten und Neuinfektionen, mit Impfchaos und Maskenaffaire, mit Verquerdenkern und all dem mag ich mich nicht befassen. Es nervt mich, und ich finds blöd. Ich finde blöd, dass man nach Mallorca fliegen, aber hier nicht in den Biergarten sitzen kann, und dass man sich in den Kaufhäusern drängelt, die Boutiquen in der Innenstadt aber geschlossen haben. Ich würde eh nicht hingehen, aber andere vielleicht, und die Besitzer tun mir leid. Kino wäre schön, Theater und Schwimmbad. Ich träume von Wasser. Ich will nicht an Corona denken.

Am Abend spontan Besuch von einer Freundin gehabt, am Küchenfenster Wein getrunken. Ich liebe diese Vertrautheit unter Frauen, wenn man ganz selbstverständlich im selben Satz lachen und weinen kann und weiß, das Gegenüber versteht. Wenn es traurig ist, aber nie hoffnungslos, zotig, aber nie dreckig, albern, aber nicht dumm, intim, aber nicht übergriffig. Das sind Denk-und Verhaltensweisen, die finden in Kopf und Herz statt, nicht in Körperteilen unterhalb des Bauchnabels.

Ich denke an die Frauen in der Türkei. Die Fundamentalmänner sind aus der Frauenschutzkonvention ausgetreten. Familie ist rechtsfreier Raum. Das zwingt Frauen zu Gehorsam. Der Mann schreibt vor, was für eine Mutter sie sein soll. Das ist niederschmetternd.

Aber da ist eine tolle junge Genereration von Frauen, die weiß, was sie will, und die einfordert, was ihr zusteht. 

So kommen gute Momente in eher mittelmäßige bis schlechte.

18. März

Spazieren gewesen. Mein Begleiter wollte erst nicht. Der will eigentlich nichts außer seine Ruhe, am Liebsten eine Ruhe, die Grabesstille gleichkommt. „Tot ist man lange genug“, sag ich, und „auf was sicheres ist gut warten“. Und wenn es nun noch zehn Jahre dauert? Oder mehr? Will man die im Stuhl sitzend vor sich hin stierend verbringen? Es KANN nur besser werden. Alles ist besser als dies Rumsitzen. Er lässt sich dann doch motivieren. Wir stehen am Teich, es beginnt zu schneien, kleine, leichte, trockene Flocken, die auf der Haut kitzeln und im grünen Grass verschwinden. Die Enten auf dem Teich schwimmen gemütlich vor sich hin. Ich war hier schon öfter spazieren. „In meinem nächsten Leben werde ich ein Hund“, sagt eine meiner sonstigen Begleiterinnen gerne. Ich denke dann immer, nee, nich Hund - Ente sollte man sein. Die frieren nicht mal, wenn sie im fast zugefrorenen Teich paddeln. Kurz mit dem Kopf ins Wasser, einen Happen essen, und träge weiterschweben. Und wenn das Schwimmen zu öde wird, dann hochfliegen und die Welt von oben betrachten. Viele sind zu zweit unterwegs. Enten pflegen lebenslange Beziehungen. Auch das finde ich beeindruckend. Und mein Begleiter und ich, wir stehen da, und gucken den Enten zu, und spüren den Schneeflocken nach, und dann quaken sie im Wechsel und um die Wette. Da haben zwei Weibchen echt was zu schnattern.  Dann ist wieder still, und der Teich ein Bild des Friedens. Das war ein guter Moment.

17. März

Schöne Stunden mit den Eltern. Zusammen gekocht und gegessen, erzählt und gelacht.

Es war um offene Türen gegangen, und wir haben uns daran erinnert - ich hatte das ganz vergessen gehabt - wie eine Zeitlang immer wieder Leute aus Prag bei uns eincheckten. Angefangen hatte es damit, dass der Rugbytrainer der Prager Mannschaft für ein Spielewochenende bei uns untergebracht war. Das war für alle Beteiligten sehr nett gewesen. Danach wanderte unsere Adresse  irgendwie in Prag von Straße zu Straße weiter und immer wieder meldete sich jemand für ein paar Tage an und wohnte im ´Nähzimmer´, in dem sowieso nie genäht wurde. Uns bescherte das einen Vorrat an Slibowiz, von dem wir bis heute zehren, und meterlange mit allerhand Lexika gefüllte Regale, die der Mannschaftstrainer uns für jeden Besuch zukommen ließ. 

Ausserdem haben wir Nägel geschnitten und Hände gecremt, bis am Ende aus "I han so wiaschde Hend" "dia sen doch eigentlich ganz schee" geworden war.

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