Die Top-Neuheiten und neuen Beiträge


Hier könnte direkt auf eine separate Seite verwiesen werden
Mit Tipps, wie man diese Seite mitgestalten kann

Die Favoriten / auch Favoriten Anderer: besonders beliebt

Hier werden die Artikel im Warenkorb angezeigt

copyright Rottweil ist überall

17.09., Samstag

Unschön ist, Bekannten einen Gefallen zu tun, Wahlwerbung für einen OB-Kandidaten verteilen, für den man selbst gar nicht ist, Zwei Stunden Fußmarsch von Briefkasten zu Briefkasten, zum Teil im Regen. Aufs Klo müssen. Kurz in die Hecke eines unbewohnten Hauses verschwinden. Zu spät feststellen, dass da Brennnesseln wachsen. 

25.07., Montag

Unschön ist, so müde aufzustehen, dass man nüchtern torkelt und den kürzesten Weg zum Küchenfenster nimmt. Der Kopf ist zu schwer, wenn man sich dort auf den Hocker fallen lassen und sich auf die Arbeitsplatte senken muss. Und der Kreislauf ist nicht bereit für den Tag, wenns im Magen kötzerich rumort. Dann zu wissen, dass die ganze Woche noch vor einem liegt - sch....

15.07., Freitag

Ungut ist 

- ein verstopfter Abfluss. Immerhin - in Allem etwas Gutes - ich greife auf ein aus frühen Tagen gewohntes  Procerede zurück, habe ein Wännchen in der Spüle und sammle Wasser für die Gießkanne. Das ist so gesehen auch nachhaltig

- zum Narren gehalten werden. Wenn einer Geld leiht und jedes gegebene Versprechen bricht, einfach abtaucht und so tut, als wäre nichts gewesen. "Bei Geld hört die Freundschaft auf" heißt es. Ich finde, da fängt sie mitunter an - wo, wenn nicht da, wo man sich schätzt und respektiert und gerne die Hand reicht, leiht man auch mal seinen eigenen Notgroschen. Dumm nur, wenn einer gar nicht versteht, was Freundschaft ist.

08.05., Muttertagssonntag

Es gab so einige unschöne Momente seit März. Ein Kassensturz - das Geld geht raus wie nix. Diskussionen über Krieg und wie weit man sich darauf einlassen muss.  Ich bin brüskiert worden. Wenn einem wortlos ein Zettel hingelegt wird, auf dem einem ein Fehler vorgehalten wird - den man so nichtmal begangen hat - darunter zwei Pünktchen und ein Mund mit nach unten gezogenen Mundwinkeln, ein Bääähh, dann sind das schon unfeinde Methoden. Finde ich. 

Es ging besser in der Welt zu, wenn man offen miteinander reden würde.

23.03., Mittwoch

Ich lasse mich auf eine Diskussion auf Twitter ein: es geht um Homöopathie. Ich war nie eifrige Kügelchenverwenderin, habe aber auch mal Arnika benutzt und bin durchaus offen für selbst abenteuerliche Herangehensweisen - da, wo die klassische Medizin sowieso kein Patentrezept hat. Ist ja nicht so, auch die hat ihre Grenzen. Und ich kenne einige, die eine ganze Kügelchen-Sammlung haben, für alle Verwendungszwecke das passende, und die von erfolgreichem Gebrauch berichten. Weshalb sollte ich ihnen das absprechen. 

Die Szene ist durch ihre Haltung während der Pandemie schwer in Misskredit geraten. (Wobei auch nicht alle ins selbe Horn blasen.) Ich meine, es ist Zeit, Gräben zu schließen und Brücken zu bauen und breche eine Lanze für die Homöopathie, im Tenor "jedem das seine; wem es hilft, dem soll es helfen". Weshalb diese vehemente Feindseligkeit und Angriffshaltung? Ich wage zu behaupten, bei aller Kritik - auch die Homöopathie habe ihre Verdienste. "Wer heilt hat Recht." 

Ein Sturm der Entrüstung und der Anklage. Eine Heilung, die auf etwas anderes als die Wissenschaft - die also auf Glauben basiert, ist keine Heilung, selbst wenn der Mensch geheilt ist. Mmh. Ich würd sagen, Hauptsache gesund. Ich stoße auf eine Abwehr, Ablehnung und auf persönliche Anmache, die mich schon erstaunt.  Der Ton wird krätzig, wohlgemerkt, nicht der meine. Krass. Ich gebe was auf Wissenschaft. Aber wenn sie so stur jede andere Herangehensweise bekämpft und nichts gelten lassen kann als sich selbst, dann find ich´s auch scheiße. Nicht die Wissenschaft, sondern die Leute, die sie so vor sich hertragen. Ich habe ein paar blockiert. Und wenn es Professoren sind - Arsch ist Arsch.

Ich würd trotzdem gerne die Gräben schließen. Herrje. Das kann´s doch nicht sein. 

15.02., Dienstag

Der Tag ist zerfleddert, es liegt viel an, aber alles nix Großes. Ich will keinen Stress schieben und lasse es ruhig angehen. Bis zu vieles fast zeitgleich geschehen sollte. Das kann nicht gutgehen. Ich erwarte den Anruf einer Lehrerin, komme mit dem Telefon nicht klar und verpasse ihn zwei Mal, schmettere das Telefon auf den Küchenboden. Das Telefon fährt auseinander, ich bekomme es auch nicht mehr zusammen, und ich breche die Hausaufgaben ab, "geh spielen!". Hat eh keinen Wert mehr. Das Spiel anscheinend auch nicht, das Kind kommt bald heulend wieder und ich  schimpfe mit dem anderen Kind aus vollen Rohren. Beide heulen. Dann gehen wir gemeinsam malen. Das gefällt. Und abends sagen sie, es sei ein guter Tag gewesen. Wow. Dieser Ausspruch ist mein Highlight des Tages. 

29.10., Freitag

Auf einer Party. Ein Familienmitglied der Gastgaberein bringt einen Überraschungsgast mit, von dem unzweifelhaft klar ist, der ist absolutes NoGo. Alle machen gute Miene, was sollte man sonst auch tun, es will ja keiner die Party sprengen.  Der, der den Gast mitbringt, sieht das Problem nicht - "geht doch". Man kann Familie auch als den Ort definieren, an dem jeder tun kann, wie ihm passt - geschissen auf den Rest - man ist ja sowieso heillos einander ausgeliefert. Da braucht´s eigentlich keine Gruselparty mehr.

09.10., Samstag

Auf dem Friedhof gewesen, das Grab herbstlich gestaltet. Das erste Mal wieder Vogelfutter mitgenommen und die Tränke gefüllt.  Letztes Jahr wurde von. der Tränke der steinerne Vogel geklaut. DAS hat mich vielleicht genervt. Wer macht denn sowas.  Jetzt hatte ich einen - billigen und nicht zu vergleichenden - Keramik-Ersatzvogel und außerdem Sekundenkleber besorgt.. Ich musste die Tube mit der Gartenschere aufschneiden, damit was rauskam und dann lief der Leim an den Fingern hinab und der Vogel hielt erst nicht. 

Ein Friedhof scheint nicht der passende Ort zum Wüten und Fluchen. Wenn wir es schon im Diesseits nicht hinbekommen, soll wenigstens im Jenseits eine Art ewiger Frieden sein. Aber mir war danach. 

28.07., Mittwoch

Einer dieser Tage, den man nie vergissen wird. Ein Unfall mit Ansage. Der tragische Tod eines kleinen, vierbeinigen Familienmitgliedes, der nicht überrascht, weil er naheliegend war, der nichtsdestotrotz schockiert. Zugleich wirkt die Gnade des Vergessens. Demenz kann auch ein Segen sein.

Juli 21

Grad sehe ich - der letzte Eintrag im Mail. Nichts Unschönes seither? Ha! Schön wär´s. es gab Streit, viel zu viel Regen, Hochwasser, viel zu wenig Sonne, Ärger über eine Politik, die aus ihrem 80erJahre-wir-nehmen-uns,-was-uns-gefällt-feeling nicht herauskommtes ....gibt massig Unschönes.

26.05., Mittwoch

Es gab Unschönes. Viel.

Corona nervt zunehmend. Es bringt Entfremdung mit sich.

Ein Streit, verbunden mit Megawut  zum Heiser-werden. Frust, weil die Lage sich so heillos verfahren darstellt. Die Zeit wirds bringen. Aber dazu braucht es Geduld, die mir schwer fällt.

Die Lasagne ist missraten. So viel Mühe haben wir uns gegeben, und so perfekt sah sie aus. Und dann war sie überwürzt, und das ärgert mega, weil es Fehler sind, die sich leicht vermeiden ließen.

Das Wetter nervt. Ich will den Regen mögen und loibpreisen. Ich weiß ja, wie wichtig er ist. Aber ich sehne mich nach Sonne und Wärme und Draussen-sein.

Meine Hände sind voller Pflaster. Ich weiß auch nicht, wie ich mir diese Schrunden und Schnitte alle eingefangen habe.  Aufs Knie bin ich gefallen und dachte sofort "Scheiße", im Aikido gibt´s eine ´Fallschule´ - gekonmntes Fallen; man schützt sich selbst. Ich habe wirklich gaar nichts gelernt im Aikido. Das ist ein Jammer. Das Knie tut immer noch weh.

Von einem Ausflug tolle Bilder gemacht. Zuhause festgestellt, dass keine Karte in der Kamera war.

20.04., Dienstag

Die bundesweite Notbremse ist so gut wie beschlossen. Sie toleriert Abweichungen nach oben, zu ´härter´, nach unten nicht. Baden Württemberg nimmt´s härter. Die Ausgangssperre gilt hier ab 21 Uhr, einen Nachtspaziergang kann man auch nicht machen, wie andernorts, bis Mitternacht. Und ging die Rede von ´bis Ende Juni´. Na prima. das lässt einen ja hoffen.

Freibad hieß es erst, öffne früher, weil das Hallenbad den ganzen Winter geschlossen hatte. Das ist wohl jetzt ad acta. Man könnte zu den Stau - und Baggerseen. Sofern die nicht abgesperrt und kontrolliert werden. Wo nicht kontrolliert wird, ballt es sich dann. Das ist kontraproduktiv, weiß ich auch, ist aber nicht meine Schuld. Das Geschrei ist riesig. Wie kann man bloß.

Ja. Wie kann man bloß - versuchen, möglichst unbeschadet durch diese Zeit zu kommen. Wie kann man bloß - den Kinder die Lebensfreude nicht verbieten wollen. Wie kann man bloß - raus wollen, auch als Nicht-single-tags-Joggerin.

Corona ist ein Indoorproblem. Weshalb sperrt man dann die Leute rein, weshalb lässt man sie sich nicht draussen großmütig verteilen - jetzt, im Frühjahr, im Frühsommer, im Sommer, bis zum Herbst, bis dann das Gros geimpft ist. Ich versteh´s nicht.

18.04., Sonntag

es gab recht viel Unschönes in letzter Zeit. So einiges.

Steigende Inzidenzen, neue Lockdowns, Schulschließungen, Sorgen. 

Und ich bin mit der eigenen Härte konfrontiert, die es gibt, trotzdem ich sie nicht mag und sie eigentlich in ihre Schranken weisen möchte. Aber es muss offenbar nur penetrant und stressig genug kommen, dann ist sie da und nicht zu ignorieren. Ich weiß, es ist purer Selbstschutz, der da agiert, aber dennoch stelle ich mit Bestürzung fest, wie hoch gehaltene Ideale zurückweichen. Ich muss sie am Zipfel packen und halten.

05. April Ostermontag

Ein heftiger Streit, ein Eklat. Das versaut jede Osterfreude. Zwei halten sich nicht an Vereinbarungen und Regeln, und der Dritte, der sich darüber aufregt und vom Platz geht  - "so spiel ich nicht mehr mit" - der soll schuld sein. Das hab ich ja gerne. Pah! Neeneenee, so nich.

Abends dann noch Streit zwischen den Kindern und mir. Ein Spiel, das entgleist ist. Die Kinder sind so verwirrt wie ich, und wie wir´s schließlich aufdröseln, erkenne ich, dass wir da eine Art Nachschlag genommen haben und am selben Thema landen.

Streiten ist nicht schön. Gut sind Erkenntnisse und Versöhnungen.

31. März 2021

Mir ist täglich ein Mal nach Kotzen. Es wird diskutiert und aufgemacht und geschlossen, ich verliere den Überblick.  Lockdown im Lockdown im Lockdown, light, hart, härter, am Härtesten. Ich meine, ich versteh´s ja - jeder hat auf den Frühling und das Impfen gehofft, und jetzt findet beides statt, und die Zahlen der Neuinfektionen steigen trotzdem. Das ist megafrustrierend. Aber wütend macht mich, dass Erstklässler getestet werden und Maske tragen MÜSSEN, und der Wirtschaft wird freundlich empfohlen, doch der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. "Man habe gute Hygienekonzepte!", verteidigt man sich. Das haben Theater und Konzertveranstalter auch, und Läden, und Fitnessstudios, und all das. In manchen Firmen geht es zu als gäbe es kein Corona, und auf den Schulen trägt man Mundschutz selbst in den Aussenbereichen.

29. März 2021

Die Zeitumstellung beschert einen scheußlichen Start in die neue Woche. Wir sind voll aus dem Rhythmus und schlecht gelaunt und das ausgerechnet an dem Abschiedsmorgen, an dem ihre Woche bei Papa beginnt.

23. März 2021

Kurz vor Ostern, ich bange um den Osterhasen. Gerade hat Ministerpräsident Kretschmann mich zum Schreien gebracht. Inklusive Faust aufs Büffet und Schimpfworttirade. Ich habe keinen Nerv mehr für Lockdown. Ich rede kaum mehr über Corona, ich ignoriere es, ich wurstle mich durch und warte darauf, dass es endlich vorbei ist. Und nun nochmal "harter Lockdown!". Du mich auch. In all diesen Regelungen ist kein Konzept mehr erkennbar. Beschlossen wird, was leicht zu beschließen ist. Alles, was ein wenig Erleichterung brächte, streichen. So siehts aus. So ist draussen viel Unternehmen nicht möglich, wo wenig Infektionsgefahr bestünde, während drin viel Schutz und Vorsorge unterbleibt, weil sich Wirtschaft und Industrie querstellen. Testen und Impfen - ein einziges Jammerspiel.

gefällt mir (25) Kommentieren Teilen

Dieses könnte Sie auch interessieren



Es ist uns wichtig, Ihre Daten zu schützen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Das sind einerseits für den Betrieb der Seite notwendige Cookies, andererseits solche, die für Statistikzwecke, für die Anzeige von Videos und Kartenmaterial gesetzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche davon Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen eventuell nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.
Datenschutzeinstellungen anpassen